Angela Kunze-Beiküfner: Kindertheologisch-sensitive Responsivität pädagogischer Fachkräfte in Kindertagesstätten.
Eine Untersuchung zur Praxis des Theologisierens in Kindertagesstätten.

Seit nun bald einem Jahrzehnt werden pädagogische Fachkräfte am PTI in religionspädagogischen Langzeitfortbildungen (RPQ) fortgebildet, Kinder religionssensibel zu begleiten. Zur religionssensiblen Kompetenz der Fachkraft gehört es, auf die Spiritualität und Theologie der Kinder eingehen sowie ein Theologisieren mit den Kindern anregen und begleiten zu können. In der Studie „Kindertheologisch-sensitive Responsivität“ wurden die Praxis des Theologisierens von RPQ-Teilnehmerinnen und die Gelingensbedingungen für das Theologisieren in Kindertagesstätten untersucht. Detaillierte Fallanalysen in der Form dichter Beschreibungen geben Einblick in die Praxis des Theologisierens im Kindergarten. Es wurde deutlich, dass Kinder schon ab einem Alter von drei Jahren theologische Fragen stellen und im Kontext pädagogischer Beziehungen nach Antworten suchen und dass Erzieherinnen die Kompetenz, mit Kindern zu Theologisieren, in Langzeitfortbildungen erwerben können.
   
Andrea Schulte (Hrsg): Evangelisch Profil zeigen im religiösen Wandel unserer Zeit.
Die Erfurter Barbara-Schadeberg-Vorlesungen.
Mit einem Beitrag von Matthias Hahn zu Evangelischen Schulen und kompetenzorientiertem Religionsunterricht

Säkularisierung, Entkirchlichung, Religions- und Konfessionslosigkeit einerseits – religiöse Pluralität und Rückkehr des Religiösen andererseits: populäre Schlagworte zur Markierung der religiösen Landschaft in Deutschland und Europa, die gegenwärtig gut „aufgemischt“ ist. Inwieweit berühren diese Zeitläufte den Lebensalltag evangelischer Schulen? Sollen evangelische Schulen vor dieser gesellschaftlichen Situation und Entwicklung die Augen verschließen? Sollen sie als Inseln im „Meer der Säkularität“ ihr Dasein fristen? Wohl kaum! Evangelische Schulen werden ihrem Anspruch hoher Bildungsqualität gerade dann gerecht, wenn sie sich den aktuellen Voraussetzungen stellen und als Schulen evangelisch Profil zeigen im religiösen Wandel unserer Zeit.  
   
Matthias Hahn (Hrsg.): Gemeindepädagogik als Dialog zwischen Theologie und Pädagogik

Der vorliegende Band verbindet die Publikation wichtiger und teilweise unveröffentlichter Heßler-Texte mit der wissenschaftlichen Einordnung ihres gemeindepädagogischen, theologischen und pädagogischen Ansatzes und biographisch-zeitgeschichtlichen Aspekten. Darüber hinaus wird nach der Gegenwartsbedeutung Eva Heßlers für gemeindepädagogische Ausbildung gefragt und es werden Überlegungen zu ihrer Bedeutung für die Gemeindepädagogik der Gegenwart angestellt.
   

Wie weiter mit dem Religionsunterricht? Dieser Frage ging ein Zukunftskongress anlässlich des 65. Geburtstages des Pädagogischen Instituts Villigst nach. In der Dokumentation finden  Sie neben Beiträgen von Hartmut Rupp (Zukunftsperspektiven des Religionsunterrichts) und Hans-Martin Lübking einen Beitrag von Matthias Hahn: Evangelische Religionspädagogik auf dem Weg zu einer fachdidaktischen Konzeption kompetenzorientierten Religionsunterrichts

   

Matthias Hahn: Konfessionslos und religiös interessiert: Religionspädagogik vor den Herausforderungen der Konfessionslosigkeit.

in: Christine Lehmann, Harry Noormann, Heiko Lamprecht, Martin Schmidt-Kortenbusch (Hg.).: Zukunftsfähige Schule – Zukunftsfähiger Religionsunterricht. Herausforderungen an Schule, Politik und Kirche.

Expertinnen und Experten aus Schulpädagogik, Sonderpädagogik und Religionspädagogik leuchten Brennpunkte gegenwärtiger schulischer Bildung kompakt und kompetent aus. Sie markieren Entwicklungsbedarf und regen mit ihren Ideen und Vorschlägen Lehrkräfte, Studierende und Dozierende zur Auseinandersetzung über notwendige Schritte auf dem Weg zu einem zukunftsfähigen Religionsunterricht in einer zukunftsfähigen Schule an.

   
 
Michael Domsgen, Matthias Hahn (Hg.): Kooperation von Kirche und Schule. Perspektiven aus Mitteldeutschland

Schule und Kirche sind Institutionen, die einerseits ganz auf sich selbst bezogen agieren und andererseits in besonderer Weise auf Aktivitäten angewiesen sind, die über sie hinausweisen. Es ist vor allem die Perspektive der Schülerinnen und Schüler, die Kooperationen zwischen ihnen erfordert.
   
Matthias Hahn: Evangelische Religion im schulischen Wahlpflichtbereich Religion - Ethik. Studien zur Einführung des Evangelischen Religionsunterrichts in Mitteldeutschland

Der Sammelband vereinigt Beiträge zur Einführung des Evanglischen Religionsunterrichts in den Bundesländern Sachsen-Anhalt und Thüringen, die zwischen 1994 und 2008 entstanden sind und in denen dieser Implementationsprozess aus religionspädagogischer Perspektive beobachtet, begleitet und reflektiert wurde.
   
Thomas Böhme-Lischewski, Volker Elsenbast, Carsten Haeske, Wolfgang Ilg, Friedrich Schweiter (Hg.): Konfirmandenarbeit gestalten. Perspektiven und Impulse aus der Bundesweiten Studie zur Konfirmandenarbeit in Deutschland.

Die Beiträge des 5. Bandes der Reihe "Konfirmandenarbeit erforschen und gestalten" entwickeln praktische Konsequenzen aus der Bundesweiten Studie zur Konfirmandenarbeit in Deutschland. Damit werden die Ergebnisse der empirischen Forschung für die Praxis fruchtbar gemacht. Aufgenommen werden zentrale Fragen der Gestaltung von Konfirmandenarbeit: Voraussetzungen bei den Jugendlichen, Organisationsformen, methodisch-didaktische Perspektiven, Gottesdienst, das Verhältnis zur Schule, Kooperation mit der Jugendarbeit, die Stärkung ehrenamtlicher Mitarbeit, die Feier der Konfirmation.
   
   
Andrea Schulte, Maria Widl (Hg.) mit Beiträgen von Matthias Hahn und Hanne Leewe: Die konfessionelle Schule - Herausforderungen und Perspektiven zwischen Erbe und Auftrag.

Seit 1989 erweitern und ergänzen auch in Ostdeutschland Schulen in kirchlicher Trägerschaft das staatliche Schulangebot. Sie nutzen die größeren Freiheiten der freien Schulen bei der Entwicklung von Unterricht und Schulkultur zu innovativen Reformprozessen. Sie können sich dabei der Hilfe eines eigenen Unterstützungssystems bedienen.
   
 
Lehrerinnen und Lehrer an evangelischen Schulen - Kompetenzprofil und Kriterien für Fortbildung.
Zusammengestellt und bearbeitet von Uta Hallwirth unter Mitarbeit von Eva Berger, Folkert Doedens, Sabine Hettinger, Hanne Leewe, Roland Rosenstock.

Evangelische Schulen sind Teil des öffentlichen Schulwesens und damit allen Qualitätsansprüchen staatlicher Schulen unterworfen. Darüber hinaus sind sie gehalten, aktuelle pädagogische Erkenntnisse im Sinne eines evangelischen Bildungsverständnisses aufzugreifen. Dazu bedarf es besonderer Kompetenzen, die nicht vorausgesetzt werden können, sondern im Zentrum von Fort- und Weiterbildungsangeboten stehen.
   
 
Hanne Leewe: Lust auf Begegnung mit der Welt - Globales Lernen an evangelischen Schulen

Woran erkennt man, dass eine Schule in evangelischer Trägerschaft eine evangelische Schule ist? Nicht zuletzt daran, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene in ihr lernen, lehren und leben, Verantwortung für Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung zu übernehmen - im Nahbereich ebenso wie im globalen Horizont. Das schließt ein, dass Schülerinnen und SChüler zunehmend Verantwortung für ihre eigenen Lernwege entwickeln, dass sich also in Unterricht und Schule selbsttätige und eigenverantwortliche Formen herausbilden.
   
Simone Wustrack: Religionspädagogische Arbeit im evangelischen Kindergarten. Grundlegung und Praxis

Eine verantwortliche, zeitgemäße religionspädagogische Praxis ist subjektorientiert und partizipativ zu gestalten. Wie sich diese Prinzipien prakitsch umsetzen lassen, wird an ausgewählten Beispielen deutlich.
   
Anton A. Bucher et al. mit Beiträgen von Angela Kunze-Beiküfner und Simone Wustrack: "In der Mitte ist ein Kreuz". Kindertheologische Zugänge im Elementarbereich, Jahrbuch für Kindertheologie Band 9, 2010.

In 20 verschiedenen Beiträgen werden sowohl grundsätzliche Fragen der Kindertheologie im Elementarbereich als auch konkrete pädagoigsche Anregungen vorgestellt.