Abitur, und dann? – Den passenden Weg finden!

(15.12.2015)

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Im neuen Jahr beginnt für den Abiturjahrgang 2016 die heiße Prüfungsphase. Doch viele Schülerinnen und Schüler müssen sich nicht nur mit dem Lernstoff beschäftigen, sondern suchen auch noch eine Antwort auf die wichtige Frage, wie es nach dem Abitur weitergehen soll. Eltern sind in dieser Situation wichtige Ratgeber. Mit kostenlosen Beratungsangeboten möchte das gemeinnützige Förderprogramm STUDIENKOMPASS Familien bei diesem Thema unterstützen.

Mit dem STUDIENKOMPASS begleiten die Accenture-Stiftung, die Deutsche Bank Stiftung und die Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) mit vielen weiteren Partnern seit 2007 bundesweit fast 3.000 Jugendliche aus nichtakademischen Familien bei der Studien- und Berufswahl. Diese Erfahrungen gibt das Programm auch an Eltern weiter. Eine kostenlose Ratgeberbroschüre bietet viele Tipps und Hilfen für Väter und Mütter, die ihre Kinder aktiv bei dem Eintritt in die Arbeitswelt begleiten möchten.

Mit dem Beratungsangebot ELTERNKOMPASS bietet die Stiftung der Deutschen Wirtschaft mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung darüber hinaus für Eltern und andere Interessierte eine kostenlose Hotline rund um das Thema Stipendien an. Gerade bei Eltern, die selbst nicht studiert haben, ist diese Form der Studienfinanzierung weitestgehend unbekannt. Angefangen bei der Suche nach einem passenden Stipendium aus rund 2.000 Angeboten bis hin zu Tipps für die Bewerbung - die Beratungshotline hilft weiter.

"In unserem Förderprogramm merken wir immer wieder, wie viele Fragen für Eltern offen bleiben, wenn es um die Zukunftsentscheidungen ihrer Kinder geht. Die Erfahrungen, die wir auf diesem Gebiet sammeln, haben wir deshalb speziell aufbereitet, um Familien eine hilfreiche Lektüre an die Hand zu geben. Uns liegt es besonders am Herzen auch über das häufig noch unbekannte Stipendienthema ausführlich zu informieren, damit mehr Jugendliche diese Chance ergreifen", so Dr. Ulrich Hinz, Bereichsleiter Schülerförderung (Vors.) bei der Stiftung der Deutschen Wirtschaft. Für Eltern, deren Kinder noch wenige Vorstellungen für die Zeit nach dem Schulabschluss haben, hat Hinz drei Tipps, um sich diesem Thema anzunähern:
  1. Gemeinsam informieren! Noch nie hatten junge Menschen so viele Wahlmöglichkeiten bei Ausbildung und Studium wie heute. Vielfach sind sie aber damit überfordert. Nutzen Sie Beratungsangebote vor Ort wie örtliche Hochschulen oder die Bundesagentur für Arbeit. In der STUDIENKOMPASS-Broschüre findet sich eine erste Sammlung entsprechende Links, die eine zielgerichtete Recherche im Internet unterstützen.
  2. Eigene Interessen erkunden und Selbständigkeit fördern! Vielen jungen Menschen fällt es schwer, ihre eigenen Stärken zu benennen und daraus passende Berufsfelder abzuleiten. Regen Sie Ihr Kind frühzeitig an, über sich und seine Interessen nachzudenken und mit Menschen aus verschiedenen Berufsfeldern ins Gespräch zu kommen. Im Laufe der Zeit lassen sich so Interessen eingrenzen. Bringen Sie den Stein ins Rollen, aber unterstützen Sie Ihr Kind auch, die eigene Zukunft selbst aktiv in die Hand zu nehmen.
  3. Frühzeitig über Stipendien informieren! Viele Stipendiengeber fördern Studierende bereits ab dem ersten Semester. Wenn Ihr Kind im Oktober 2016 mit dem Studium beginnen möchte, sollten Sie jetzt schon nach einem passenden Stipendium suchen und entsprechende Bewerbungsfristen beachten.

Die Broschüre "Fit für die Zukunft" steht auf www.studienkompass.de/zukunft zum Download bereit.
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Bildungsklick.de vom 11.12.2015