An unsrem Baum, ihr glaubt es kaum, da gibt es viel zu sehen

(11.03.2016)

An unsrem Baum, ihr glaubt es kaum, da gibt es viel zu sehen Vergrößern

Am Ende einer intensiven Abschlusswoche wurden 11 Erzieherinnen und ein Erzieher in den Dienst als religionspädagogische Fachkräfte in christlichen Kindertagesstätten eingesegnet.

In der Woche wurde der Abschlussgottesdienst gemeinsam vorbereitet. Es wurden Lieder ausgesucht und geprobt, Texte geschrieben und ein eigenes biblisches Votum für die Einsegnung ausgewählt. Daneben gab es noch Gelegenheiten zum Austausch und für die Auswertung, für kreatives Gestalten und eine Exkursion auf den Spuren jüdischen Lebens in Goslar.

Die Woche hatte einen weiteren besonderen Höhepunkt, denn am Donnerstag Abend ließ sich eine Teilnehmerin im Kreis der Kursgruppe und der eigenen Familie taufen. Dies wurde mit einem Fest fröhlich begleitet.

Impressionen aus der Kurswoche:


Im heutigen Abschlussgottesdienst stellte sich der Kurs selbst vor und gestaltete einen Erinnerungsbaum mit wichtigen Momenten aus dem zurückliegenden Jahr der Religionspädagogischen Qualifizierung.

Gemeinsam wurde gesungen und gedichtet:

An unsrem Baum, ihr glaubt es kaum, da gibt es viel zu sehen: Erinnerungen, die uns wichtig waren und die wir im Herzen tragen. Schaut sie euch nur an und freut euch daran.

Eine Geschichte, ja man glaubt es kaum, hängt an diesem Erinnerungsbaum.

Ein Luftballon, der soll euch zeigen, wie es begann in diesem Reigen.
Viele Namen eins - zwei - drei - kamen aus vielen Richtungen herbei.

Musik erklingt, das Tanzbein schwingt. Einige Tänze machten uns zu schaffen und brachten uns zum Lachen. Viele neue Lieder lernten wir; dafür steht die Note hier.

Wenn wir dann zusammen gesessen, waren Spaß und Freude nicht zu vergessen.
Wir lachten laut und manchmal leise und begaben uns auf manche Reise.
Ein lachendes Gesicht reicht dafür kaum und trotzdem kommt es an den Erinnerungsbaum.

Auch Abenteuerliches durften wir erleben, auf den Spuren Martin Luthers haben wir uns begeben.
Die Lutherrose ist ein Zeichen für diesen Tag, an den sich jeder gerne erinnern mag.

Biblische Themen sind wunderbar und begleiteten uns durch das ganze Kirchenjahr.
Bodenbilder gestalten und eine brennende Kerze dazu, das war der absolute Clou.

Kamen wir am Morgen herein, begrüßten wir uns mit Blume, Muschel und Stein.
Die Blume stand für das Schöne hier; die Muschel, was erhoffen wir; der Stein stand für manche Traurigkeiten, die uns auch von Zeit zu Zeit begleiten.

Nun ist unser Kurs zu Ende und wir reichen uns die Hände. Wir wollen weiter verbunden bleiben; das sollen uns die Tücher zeigen.



Wir wünschen allen Teilnehmenden des Kurses alles Gute und Gottes Segen für ihren weiteren Berufs- und Lebensweg und freuen uns auf ein Wiedersehen bei der Aufbaufortbildung im Sommer 2017!