Digitalpakt ohne wirksame pädagogische Konzepte?

(08.11.2017)

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Fachtag zur Dynamisierung von Curricula: Die jüngst von der Bertelsmann Stiftung veröffentlichte Studie zur Finanzierung digitaler Bildung weist auf die riesige Finanzierungslücke vor Ort bei Schulträgern hin. Aber viel eklatanter noch ist die Lücke zwischen technischer Schulausstattung und den heute schon existierenden lernförderlichen Infrastrukturen.

In der kommenden Woche treffen sich am 14. und 15. November Lehrkräfte, Schulleitungen, Medienbeauftragte, Schulträger und Verantwortliche aus Schule und Bildung in der Berliner ufa-Fabrik, um sich über die Umsetzung neuer Generationen von Rahmenlehrplänen mit Hilfe von Bildungstechnologien zu professionalisieren.

"Digitalisierung ist Normalität und Daueraufgabe. Einmalige Investitionen sind nicht ausreichend. Die Kommunen brauchen kontinuierliche Unterstützung für die digitale Infrastruktur in den Schulen." Das sagte in diesen Tagen Jörg Dräger, Vorstand der Bertelsmann Stiftung, anlässlich der Präsentation eines Impulspapiers über die "Kosten lernförderlicher IT-Infrastrukturen". Die Kosten könnten beispielsweise dann überschaubar bleiben, wenn man geräte- und ortsunabhängiges Arbeiten ermöglicht. Das geht zum Beispiel dann, wenn man unterschiedliche Endgeräte einbindet (byod: bring your own device oder gyod: get your own device und andere) plus einen Online-Zugang für alle schulrelevanten Anwendungen in der Cloud ermöglicht.

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