Friday for future

(18.03.2019)

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Friday for future - die Demonstrationen für das Klima, die von Schülerinnen und Schülern Freitag in immer mehr Städten organisiert werden, haben am vergangenen Freitag (15.3.) einen neuen Höhepunkt erlebt. Inspiriert von der Schülerin Greta Thunberg aus Schweden demonstrierten weltweit Schülerinnen und Schüler sowie Studierende für sofortige Maßnahmen zum Klimaschutz.

Wissenschaftlterinnen und Wissenschaftler (scintist for future), aber auch Eltern und Großeltern und Pädagoginnen und Pädagogen unterstützen die Demonstrationen in Deutschland. In Göttingen gingen sogar Kindergartenkinder mit ihren Erzieherinnen und Erziehern auf die Straße.

  In Magdeburg trafen sich um 11.00 Uhr auf dem Domplatz ca. 950 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Mit sehr kreativen Plakaten und Konstruktionen aus Pappmaschee machten die Schülerinnen und Schüler auf ihre Anliegen aufmerksam, nahmen sich aber auch selbst in die Pflicht. Eine Schülerin aus dem Organisationsteam nannte viele Beispiele dafür, was Schülerinnen und Schüler verändern könnten (andere Essgewohnheiten, nicht mehr mit dem Auto zu Schule fahren lassen, Verzicht auf Shoppen zum Spaß etc.). Mit dem Ruf "Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft  klaut" zogen sie durch die Innenstadt Richtung Bahnhof.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut und der Otto von Guericke - Universität unterstützten erstmals explizit die Demonstrierenden und betonten, dass der menschengemachte Klimawandel keine Glaubenssache sondern eine wissenschaftlich nachgewiesene Tatsache sei.

Auch einige Teilnehmerinnen aus dem aktuellen RPQ-Kurs in Magdeburg solidarisierten sich mit den Anliegen und unterbrachen ihre Weiterbildung, um mit den Schülerinnen und Schülern zu demonstrieren - denn Kinder (religions-)pädagogisch zu begleiten bedeutet auch,
sich mit den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen dafür einzusetzen, dass diese Erde auch noch für viele weitere Generationen bewohnbar bleibt.