Bildung elementar: Fortschreibung des Programms

(01.12.2011)

Bildung elementar: Fortschreibung des Programms

In insgesamt fünf Städten Sachsen-Anhalts fanden Regionalgespräche statt, in denen Frau Prof. Dr. U. Rabe-Kleberg über die Schwerpunkte in der Fortschreibung des Bildungsprogramms berichtete. In Kooperation mit den Jugendämtern der Städte und Landkreise konnten Träger von Kindertageseinrichtungen, Leitungskräfte, pädagogische Fachkräfte und andere Interessierte eingeladen werden. So galten Magdeburg, Stendal, Halberstadt, Dessau und Halle gewissermaßen als Knotenpunkte für Gespräche, um pädagogische Qualität, Rahmenbedingungen und fachliche Anforderungen. Weiterlesen

 


„Gemeinsamer Unterricht ist große Herausforderung“

(25.11.2011)

„Gemeinsamer Unterricht ist große Herausforderung“

"Die Umsetzung des Gemeinsamen Unterrichts ist und bleibt eine große Herausforderung, der wir uns in Thüringen intensiv stellen", erklärte am Freitag Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, anlässlich der Tagung "Gemeinsamer Unterricht aus Elternsicht" des Thüringer Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen sowie der Thüringer Forschungs- und Arbeitsstelle für den Gemeinsamen Unterricht. "Wir befinden uns in einem schwierigen Prozess, der unser Bildungssystem tiefgreifend verändert. Die damit einhergehenden Probleme und Sorgen nehme ich ernst. Gemeinsam mit allen Beteiligten will ich erreichen, dass Inklusion in der täglichen Praxis umgesetzt werden kann", so Matschie. Weiterlesen

 


Berufliche Flexibilität wird bestraft

(24.11.2011)

Berufliche Flexibilität wird bestraft

Während in der Wirtschaft vielfältige Berufserfahrungen und Einsatzorte als besondere Qualifikationen gelten, ist bei Lehrkräften das Gegenteil der Fall: Hier wird nur beruflicher Stillstand belohnt. Diese bittere Bilanz zieht GEW-Mitglied Arne Ulbricht in einem offenen Brief an Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) und weitere Bildungspolitiker.Ulbricht hat während seines Studiums und danach aus privaten Gründen mehrfach das Bundesland gewechselt, er arbeitete als Vertretungslehrer an unterschiedlichen Schulen. Dabei bekam er die Schattenseiten des Bildungsföderalismus am eigenen Leib deutlich zu spüren: Weiterlesen

 


Zentrum für Religionspädagogische Bildungsforschung in Jena gegründet

(17.11.2011)

Zentrum für Religionspädagogische Bildungsforschung in Jena gegründet

Am 1. November gründeten 17 Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Friedrich-Schiller-Universität das Zentrum für Religionspädagogische Bildungsforschung (ZRB). Unter Leitung von Prof. Dr. Michael Wermke wird es sich der Begleitung, Anregung und Durchführung religionspädagogischer Forschungsarbeiten widmen. Dabei stehen sowohl vergangene als auch gegenwärtige Bedingungen und Formen religiöser Bildungsprozesse im Fokus. Historisch-systematische als auch empirische Methoden der Forschungsarbeit kommen gleichermaßen zur Anwendung. Mit seiner Arbeit will das Zentrum zu einem besseren Verständnis religiöser Bildungsprozesse und damit zur Weiterentwicklung der religionspädagogischer Arbeit in Schule, Gemeinde und Familie beitragen. Weiterlesen

 


Ergebnisse der bibor-Umfrage zum BRU im Übergangssystem jetzt online

(10.11.2011)

Ergebnisse der bibor-Umfrage zum BRU im Übergangssystem jetzt online

Die Leitfrage der empirischen Untersuchung des bibor - "Wie kann der BRU mehr für Schülerinnen und Schüler im Übergangssystem erreichen?" - markiert mit ihrer Fokussierung auf den schwierigen Weg Jugendlicher von der Schule ins Berufsleben eine didaktische Grundperspektive des BRU. Die Ergebnisse der Untersuchung zu dieser Leitfrage haben die Arbeitshypothese bestätigt: Der BRU - bzw. die Religion - kann für Jugendliche eine Hilfe sein bei der Orientierung in existentiellen Lebensfragen, bei der Bewertung und Beurteilung ethischer Herausforderungen, beim Umgang mit ihren Mitmenschen (auch fremden Glaubens oder Weltanschauungen) und nicht zuletzt bei Fragen der Wertschätzung der eigenen Person. Weiterlesen

 


Entscheidung über Schulform nach der Grundschule künftig wieder bei Eltern

(11.11.2011)

Entscheidung über Schulform nach der Grundschule künftig wieder bei Eltern

Die Entscheidung, in welche Schulform Kinder nach der Grundschule wechseln, treffen in Sachsen-Anhalt künftig wieder allein die Eltern. Die Schullaufbahnempfehlungen der Schulen sind nicht länger verbindlich. Das entschied der Landtag heute mit der Zustimmung zum Entwurf eines Artikelgesetzes zur Änderung schulaufsichtlicher und schulfachlicher Regelungen, den die Landesregierung eingebracht hatte. Damit entfällt die 2005 eingeführte Eignungsfeststellung für Kinder, die gemäß Elternwunsch entgegen anders lautenden Empfehlungen ein Gymnasium besuchen sollten. "Wir stärken damit die Entscheidungsrechte, aber auch die Verantwortung der Eltern", sagte Kultusminister Stephan Dorgerloh. Wie bisher werden die Schulen die Eltern ausführlich zu der anstehenden Entscheidung beraten. Weiterlesen

 


Lutherdekade: Kompositionspreis „Reformation und Musik” geht nach Sachsen-Anhalt

(03.11.2011)

Lutherdekade: Kompositionspreis „Reformation und Musik” geht nach Sachsen-Anhalt

Im Zusammenhang mit dem Themenjahr "Reformation und Musik” 2012 innerhalb der Luther-Dekade hatte die Evangelische Kirche in Deutschland gemeinsam mit den Landesmusikräten Mitteldeutschlands einen Kompositionswettbewerb ausgeschrieben. Auf Grundlage der Lieder "Ein feste Burg ist unser Gott” (EG 362) oder "Nun freut euch, lieben Christen g’mein” (EG 341) sollte ein zyklisches Werk geschaffen werden, das die heutige kirchenmusikalische Praxis belebt. Eine Jury kürte nun Thomas Buchholz, Komponist aus Halle (Saale), mit seiner Komposition "Feste Burg” zum Sieger. Weiterlesen

 


"Wer selbst nicht brennt, kann auch nichts entzünden!" - Kirchliche Bildungsarbeit im Kontext einer konfessionslosen Gesellschaft

(28.10.2011)

"Wer selbst nicht brennt, kann auch nichts entzünden!" - Kirchliche Bildungsarbeit im Kontext einer konfessionslosen Gesellschaft

Vor 20 Jahren fasste die Kirchenleitung der damaligen Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen den Beschluss der dieses Jubiläum begründete:

"Aufgrund des Grundauftrages der Kirche zu Zeugnis und Dienst, angesichts der Herausforderungen in Kirche und Gesellschaft, in Aufnahme der Beschlüsse der Bundessynode (September 1990) und der Provinzialsynode (November 1990) und im Blick auf die Lernorte Schule und Gemeinde wird die Verantwortung für die Sammlung, Unterweisung und Begleitung von getauften und ungetauften Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sowie die Mitverantwortung der Kirche für Bildung und Erziehung an öffentlichen und privaten Schulen (einschließlich außerschulischer Bereich) dadurch wahrgenommen, dass in der Kirchenprovinz Sachsen ein Pädagogisch-Theologisches Institut (PTI) eingerichtet wird. Das PTI soll die Leitfunktion für Aus-, Fort- und Weiterbildung im gemeindepädagogischen und religionspädagogischen Aufgabenfeld der Kirche wahrnehmen." Weiterlesen

 


20 Jahre PTI Drübeck

(26.10.2011)

1991 gründete die damalige Evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen ihr Pädagogisch-Theologisches Institut, das fünf Jahre später aus Wernigerode und Naumburg in das Kloster Drübeck übersiedelte. 20 bewegte Jahre liegen hinter der kirchlichen Bildungsarbeit: Lehrerinnen und Lehrer wurden zu Religionslehrkräften weitergebildet, Katechetinnen und Gemeindepädagogen und Gemeindepädagoginnen für den Beruf qualifiziert, Theologinnen und Theologen erwarben die Unterrichtserlaubnis für den schulischen Unterricht und Erzieherinnen sowie Erziehern wurde eine religionspädagogische Qualifikation für die Arbeit in den Kindergärten angeboten. Weiterlesen

 


19 Erzieherinnen eingesegnet

(24.10.2011)

19 Erzieherinnen eingesegnet

Am 14. 10. 2011 wurden in Drübeck in einem festlichen Gottesdienst 19 Erzieherinnen aus Einrichtungen der Johanniter-Unfallhilfe (JUH) durch Propst Christoph Hackbeil eingesegnet. Nach fünf Kursmodulen auf dem Rittergut Beinrode im Eichsfeld fand die letzte Kurswoche in Drübeck statt. Das Motiv des Dankes war für den Gottesdienst prägend. Besonders bewegend war der Moment, als die Teilnehmerinnen vorlasen, wofür sie im Blick auf die Weiterbildung dankbar sind. In den sehr persönlichen Äußerungen wurde die große Vielfalt und der Reichtum an unterschiedlichen Prägungen und Zugängen der Kursteilnehmerinnen deutlich. Weiterlesen