22.782 Unterschriften an Minister Matschie übergeben

(19.12.2011)

22.782 Unterschriften an Minister Matschie übergeben

Peggy Katzer und Torsten Wolf vom Bündnis zum Erhalt der Thüringer Grundschulhorte übergaben am 15.12.2011 am Rande der Plenarsitzung des Thüringer Landtages 22.782 Unterschriften an den Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie.
Seit dem 3. September 2011 können Erzieherinnen und Erzieher, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer die Gemeinsame Erklärung "Die Zukunft der Thüringer Grundschulen und Grundschulhorte sichern" unterzeichnen. In der Aktionswoche vom 28. November bis 2. Dezember haben viele Grundschulhorte auf die prekäre Situation aufmerksam gemacht. Am Malwettbewerb "Ich bleibe nach der Schule gern im Hort" haben sich bis jetzt mehr als 55 Grundschulen beteiligt und über 1.200 Bilder eingereicht. Weiterlesen

 


Noch mehr Wert auf gute Bildung legen

(15.12.2011)

Noch mehr Wert auf gute Bildung legen

"Künftig müssen wir noch mehr Wert auf eine gute Bildung legen und uns anstrengen, dass alle Schule und Ausbildung erfolgreich abschließen." Das betonte Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff in seiner aktuellen Videobotschaft zum Thema Fachkräftesicherung. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels werde sich das Fachkräfteangebot in Sachsen-Anhalt deutlich verringern. Allein bis 2016 würden dem Arbeitsmarkt 160.000 Erwerbspersonen weniger zur Verfügung stehen, so Haseloff. Um den Herausforderungen gerecht zu werden, müsse an vielen Schrauben gleichzeitig gedreht werden, hob der Ministerpräsident hervor. Weiterlesen

 


Bildung braucht den Religionsunterricht

(13.12.2011)

Bildung braucht den Religionsunterricht

Die ständige Umbruchssituation im deutschen Schulwesen bedeutet für alle Unterrichtsfächer eine Herausforderung. Durch die Autonomie der Schulen, durch Schulprogramm, Schulcurriculum, Profiloberstufe und verkürzte Schulzeit kämpfen die Unterrichtsfächer einerseits darum, die Grundlagen ihres Faches zu sichern, andererseits den Schwerpunktsetzungen der Schule gerecht zu werden. Dass Fächer bei der Umsetzung der Stundentafel dadurch zueinander auch in Konkurrenz geraten, ist kaum zu vermeiden. Die sog. "weichen" Unterrichtsfächer wie Kunst, Musik und Sport, aber auch Religion, Ethik und Philosophie sind davon in besonderem Maße betroffen, selbst dann, wenn deren außerordentliche Bedeutung für eine freiheitliche, ganzheitliche und auf Verantwortung setzende Bildung nicht verkannt wird. Weiterlesen

 


Neustrukturierung der Thüringer Schulämter

(08.12.2011)

Neustrukturierung der Thüringer Schulämter

"Mit der Neuorganisation der Schulämter straffen wir die Verwaltung und schaffen eine effiziente Schulaufsicht. Der Schritt ist nicht leicht, aber er ist nötig, wenn wir zukunftsfähige Strukturen in Thüringen wollen." Das unterstreicht Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, nachdem das Kabinett heute in zweiter Lesung die neue Struktur der staatlichen Schulämter beschlossen hat. Sie sieht eine Reduzierung von 11 auf 5 Schulämter vor, die jeweils für annähernd gleich große Einzugsbereiche zuständig sind. Mit der Reform könne der Landeshaushalt nach Angaben Matschies um jährlich rund 5 Millionen Euro entlastet werden. Weiterlesen

 


Singen im Advent - 2. Auflage

(06.12.2011)

Singen im Advent - 2. Auflage

Rechtzeitig vor dem ersten Advent gibt es jetzt die Neuauflage des erstmalig 2010 erschienen Weihnachtsliederbuches "Singen im Advent". Das besondere an den Liedern von "Alle Jahre wieder" über "Jingle Bells" bis hin zu "Zu Bethlehem geboren" ist, dass sie alle gemeinfrei sind. Gemeinfrei bedeutet, dass ihre Urheber vor mehr als 70 Jahren verstorben sind. Sie können somit ohne Angst vor GEMA, VG Musikedition und sonstigen Verwertungsgesellschaften gesungen und kopiert werden. Weiterlesen

 


Bildung elementar: Fortschreibung des Programms

(01.12.2011)

Bildung elementar: Fortschreibung des Programms

In insgesamt fünf Städten Sachsen-Anhalts fanden Regionalgespräche statt, in denen Frau Prof. Dr. U. Rabe-Kleberg über die Schwerpunkte in der Fortschreibung des Bildungsprogramms berichtete. In Kooperation mit den Jugendämtern der Städte und Landkreise konnten Träger von Kindertageseinrichtungen, Leitungskräfte, pädagogische Fachkräfte und andere Interessierte eingeladen werden. So galten Magdeburg, Stendal, Halberstadt, Dessau und Halle gewissermaßen als Knotenpunkte für Gespräche, um pädagogische Qualität, Rahmenbedingungen und fachliche Anforderungen. Weiterlesen

 


„Gemeinsamer Unterricht ist große Herausforderung“

(25.11.2011)

„Gemeinsamer Unterricht ist große Herausforderung“

"Die Umsetzung des Gemeinsamen Unterrichts ist und bleibt eine große Herausforderung, der wir uns in Thüringen intensiv stellen", erklärte am Freitag Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, anlässlich der Tagung "Gemeinsamer Unterricht aus Elternsicht" des Thüringer Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen sowie der Thüringer Forschungs- und Arbeitsstelle für den Gemeinsamen Unterricht. "Wir befinden uns in einem schwierigen Prozess, der unser Bildungssystem tiefgreifend verändert. Die damit einhergehenden Probleme und Sorgen nehme ich ernst. Gemeinsam mit allen Beteiligten will ich erreichen, dass Inklusion in der täglichen Praxis umgesetzt werden kann", so Matschie. Weiterlesen

 


Berufliche Flexibilität wird bestraft

(24.11.2011)

Berufliche Flexibilität wird bestraft

Während in der Wirtschaft vielfältige Berufserfahrungen und Einsatzorte als besondere Qualifikationen gelten, ist bei Lehrkräften das Gegenteil der Fall: Hier wird nur beruflicher Stillstand belohnt. Diese bittere Bilanz zieht GEW-Mitglied Arne Ulbricht in einem offenen Brief an Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) und weitere Bildungspolitiker.Ulbricht hat während seines Studiums und danach aus privaten Gründen mehrfach das Bundesland gewechselt, er arbeitete als Vertretungslehrer an unterschiedlichen Schulen. Dabei bekam er die Schattenseiten des Bildungsföderalismus am eigenen Leib deutlich zu spüren: Weiterlesen

 


Zentrum für Religionspädagogische Bildungsforschung in Jena gegründet

(17.11.2011)

Zentrum für Religionspädagogische Bildungsforschung in Jena gegründet

Am 1. November gründeten 17 Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Friedrich-Schiller-Universität das Zentrum für Religionspädagogische Bildungsforschung (ZRB). Unter Leitung von Prof. Dr. Michael Wermke wird es sich der Begleitung, Anregung und Durchführung religionspädagogischer Forschungsarbeiten widmen. Dabei stehen sowohl vergangene als auch gegenwärtige Bedingungen und Formen religiöser Bildungsprozesse im Fokus. Historisch-systematische als auch empirische Methoden der Forschungsarbeit kommen gleichermaßen zur Anwendung. Mit seiner Arbeit will das Zentrum zu einem besseren Verständnis religiöser Bildungsprozesse und damit zur Weiterentwicklung der religionspädagogischer Arbeit in Schule, Gemeinde und Familie beitragen. Weiterlesen

 


Ergebnisse der bibor-Umfrage zum BRU im Übergangssystem jetzt online

(10.11.2011)

Ergebnisse der bibor-Umfrage zum BRU im Übergangssystem jetzt online

Die Leitfrage der empirischen Untersuchung des bibor - "Wie kann der BRU mehr für Schülerinnen und Schüler im Übergangssystem erreichen?" - markiert mit ihrer Fokussierung auf den schwierigen Weg Jugendlicher von der Schule ins Berufsleben eine didaktische Grundperspektive des BRU. Die Ergebnisse der Untersuchung zu dieser Leitfrage haben die Arbeitshypothese bestätigt: Der BRU - bzw. die Religion - kann für Jugendliche eine Hilfe sein bei der Orientierung in existentiellen Lebensfragen, bei der Bewertung und Beurteilung ethischer Herausforderungen, beim Umgang mit ihren Mitmenschen (auch fremden Glaubens oder Weltanschauungen) und nicht zuletzt bei Fragen der Wertschätzung der eigenen Person. Weiterlesen