Inklusion in Gemeinden

(27.02.2015)

Hildrun Keßler: Gemeindepädagogik zwischen Lernortspezifik und Inklusion
H. Keßler, Professorin für Religions- und Gemeindepädagogik an der Ev. Hochschule Berlin, stellt fest, dass "Inklusion" einerseits in den gegenwärtigen gemeindepädagogischen Konzeptionen explizit so gut wie nicht thematisiert wird. Andererseits entdeckt sie in Lernortspezifik, Subjektorientierung und Berufsbild "inklusives Potenzial", das die Gemeindepädagogik für die Inklusionsdebatte anschlussfähig macht. Dass sich auch gemeindepädagogische Praxis am Index für Inklusion (2000) messen lassen muss, stellt die Aus- und Fortbildung vor Herausforderungen.

EKD-Synode: Beschluss zur Inklusion und Gemeindearbeit
In dem kurzen Beschluss der EKD vom Nov 2010 ist in erster Linie "Integration" gemeint: DW und Behindertenhilfe sollen Handreichungen für die Gemeinden erarbeiten, der Rat der EKD das Menschenrecht auf Inklusion theologisch durchdenken, Gemeinden und Werke sich vor Ort für Menschen mit Behinderungen engagieren.