«Bildungsmonitor»: Sachsen vorn, Berlin Schlusslicht

(18.08.2011)

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Köln (dpa) - Die Bildungschancen der Kinder sind nach einer Studie in Deutschland besser geworden, doch die Unterschiede zwischen den Ländern bleiben: Sachsen schneidet demnach am besten ab, Berlin am schlechtesten.

Das ergab der am Dienstag vorgestellte «Bildungsmonitor 2011», den die arbeitgeberfinanzierte Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Auftrag gegeben hatte. Zu den besten Bildungsstandorten gehören nach den 2009 erhobenen Daten auch Thüringen (Platz 2) und Baden-Württemberg (3). Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) bezeichnete die Studie jedoch als Beruhigungspille.

Deutschland nehme unter den Euro-Ländern mit seinem Bildungssystem einen «guten vorderen Platz» ein, sagte Studienleiter Professor Axel Plünnecke. Die internationalen «Top-Staaten» Kanada, Finnland und Schweiz seien aber nicht erreicht. Alle Bundesländer zusammen haben im Vergleich zum ersten Bildungsmonitor 2004 in der Bewertungsskala bis 100 um 21 Punkte auf 70,4 zugelegt. Besonders starke Verbesserungen zum Vorjahr bescheinigt die diesjährige Studie Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Berlin, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Hessen. Mehr lesen

weitere Informationen unter http://www.insm-bildungsmonitor.de/