Herzlich Willkommen Evamaria Simon

(27.08.2020)

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Liebe Frau Simon, seit dem 1.8. sind Sie neue Kollegin im Elementarbereich am PTI in Drübeck. Wie sah Ihr beruflicher Weg in der Vergangenheit aus, der Sie hier her geführt hat?

Ich habe als 1993 Pfarrerin im nördlichsten Zipfel der Altmark angefangen zu arbeiten und habe dann sehr schnell meinen Schwerpunkt in der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Familien und mit den unterschiedlichen Generationen gehabt. Seit 1997 war ich neben dem Pfarramt Referentin für die Arbeit mit Kindern im Kirchenkreis Stendal. Parallel dazu habe ich mich zur Tiefen -und Gestaltpädagogin weiterbilden lassen. 2003 wurde ich nach Brandenburg in die gemeindepädagogische Fachschulausbildung der EKBO berufen, die ich geleitet habe und wo ich neben diversen anderen Fächern auch Elementarpädagogik für künftige Gemeindepädagog*innen unterrichtet habe. 2003 ist mir dort das Konzept "Godly Play" begegnet, ein religionspädagogisches Spiel- und Erzählkonzept aus dem englischsprachigen Raum für Menschen ab ca. 2 Jahren. Zusammen mit anderen Fachleuten und Praktiker*innen habe ich 2004 einen Verein gegründet, um dieses Konzept auch in Deutschland religionspädagogisch bekannt zu machen und zu diskutieren. Das ist auch gelungen und ist bis heute ein Schwerpunkt meiner Arbeit geblieben, der mich immer wieder in Kitas und Grundschulen, auch in die RPQ der EKBO geführt hat und mit Erzieher*innen im Rahmen von Fortbildungen zusammengebracht hat. Ein weiteres berufliches Standbein ist für mich die Supervision, mit der ich auch zukünftig in der anderen Hälfte meiner Beruflichkeit unterwegs bin. Hier arbeite ich seit meiner Supervisionsausbildung 2005 als Supervisorin in kirchlichen und anderen sozialen Berufsfeldern.

Worauf freuen Sie sich in Ihrer neuen Arbeit?

Ich freue mich, mich auf die Elementarpädagogik fokussieren zu dürfen (und die vielen anderen Bildungsfelder nur noch als Resonanzraum mitklingen zu lassen). Ich weiß, dass es in Kitas immer sehr schnell auch konkret und präsent wird und auch darauf freue ich mich, denn ich arbeite gern in den Prozessen, die sich akut zeigen.

Welche Themen in der Elementarpädagogik liegen Ihnen besonders am Herzen?

Das Kommunizieren über existentielle und theologische Themen mit Kindern und auch mit den Erwachsenen (auch als Teil der Arbeit mit Eltern in der Kita), die Partizipation und subjektorientierte Begleitung von Kindern - besonders in Bezug auf religionspädagogische Bildung, alle möglichen Fragen der Rollen- und Beziehungsgestaltung, spirituelle Begleitung von Kindern in der Kita, die konzeptionellen Fragen zwischen Kita und Kirchengemeinde u.a.m.. Man kann mich aber gern auch zu anderen Themen direkt anfragen.

Gibt es schon direkte Projekte und Ideen, die Sie im Rahmen Ihrer Tätigkeit am PTI verwirklichen möchten?

Neben dem direkten Einstieg in zwei Grundkurse der RPQ ist es zunächst das Konzept "Godly Play/Gott im Spiel", was ich zusammen mit den Akteur*innen innerhalb der EKM etwas bekannter machen möchte, als es bereits ist.

Und wenn die Menschen sich fragen, wer ist Evamaria Simon privat, was würden Sie Ihnen sagen?
Ich lebe in Magdeburg, bin verheiratet, habe 2 erwachsene Kinder in der Nähe und in der Ferne und inzwischen auch 2 Enkelkinder, ich spiele Saxophon, allein und in unterschiedlichen Besetzungen, wir haben einen wunderschönen Garten und ich liebe es, zu sähen, großzuziehen und zu ernten, ich male oder praktiziere alle möglichen anderen Formen der Gestaltung und lese gern und viel.

Herzlichen Dank für das Gespräch und das Kennenlernen! Wir freuen uns als Kollegium auf die kommende gemeinsame Wegstrecke und wünschen Ihnen einen gesegneten Start in allen neuen Tätigkeiten.