Dankbar für gemeinsamen Dienst

(04.05.2021)

Dankbar für gemeinsamen Dienst Vergrößern

Am 2. Mai ist Pfarrerin Ramona Möbius in der Köthener Kirche St. Jakob aus ihrem Amt als Oberkirchenrätin und Bildungsdezernentin der Evangelischen Landeskirche Anhalts verabschiedet worden. Die Entpflichtung leitete Christian Preissner, Präses der Landessynode. Den Gottesdienst gestalten unter anderem Kirchenpräsident Joachim Liebig und Ortspfarrer Martin Olejnicki, die Predigt hielt Oberkirchenrätin Möbius selbst.

Ramona Eva Möbius war 2014 von der Landessynode der Evangelischen Landeskirche Anhalts zur Oberkirchenrätin und damit zum Mitglied des Landeskirchenrates gewählt worden. Nach einer sechsjährigen Legislaturperiode hatte Frau Möbius im Herbst 2020 entschieden, nicht für eine weitere Amtszeit zu kandidieren. Als Dezernentin im Dessauer Landeskirchenamt verantwortete sie bis zum Ende ihrer Amtszeit am 30. April u.a. den Bereich Bildung sowie den Verkündigungsdienst in der Gemeindepädagogik und Kirchenmusik. Bei der Tagung der Landessynode am 10. April war Matthias Kopischke, bislang Landespfarrer für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien in Anhalt, zum Nachfolger von Ramona Möbius gewählt worden.

Kirchenpräsident Joachim Liebig sagte zur Verabschiedung: "Ich danke Oberkirchenrätin Möbius für ihren engagierten Dienst in den vergangenen sechs Jahren. In ihrem Dezernat bündeln sich ganz unterschiedliche Aufgaben. Sie hat die Landeskirche auf ihrem Weg zu neuen Formen des gemeindlichen Dienstes intensiv begleitet und diesen Weg mitgestaltet. Im großen Aufgabenbereich der evangelischen Grundschulen in Anhalt hat sie wesentlich dazu beigetragen, deren Zukunft zu sichern."

Oberkirchenrätin Möbius sagte: "Meine sechsjährige Amtszeit als Dezernentin habe ich als sehr angefüllt und erfüllt erlebt. Als Verantwortliche für die Bildungseinrichtungen in unserer Kirche, für den Verkündigungsdienst, die Kirchenmusik, das Personal in diesen Bereichen, waren es vor allem die vielfältigen Begegnungen, der gemeinsame Dienst mit den Mitarbeitenden und mit den Gemeinden, für die ich dankbar bin und die ich als Erinnerungsschatz mitnehme. Es tut gut, auf das zu blicken, was in diesen Jahren der reichen und bunten Weggemeinschaft u.a. in den Schulen, im Verkündigungsdienst, der Kirchenmusik, der Inklusion wachsen durfte. Für manches Vorhaben waren gelegentlich auch langer Atem und eine große Portion Gelassenheit nötig, um es nicht aus den Augen zu verlieren. Aber wer etwas Neues anfängt, der braucht Mut und auch Entschiedenheit, braucht gute Weggefährten und ein Ziel, für das es sich lohnt, solch einen Aufbruch zu wagen. Das habe ich dankbar in Anhalt erlebt und wünsche nun meinem Nachfolger, dass auch er unter Gottes Segen und Gottes Geist, mit genügend Rückenwind der Mitarbeiterschaft diesen Auftrag zu gestalten vermag."

Das Kollegium des PTI wünscht der Bildungsdezernentin und ehemaligen Kollegin alles Gute und Gottes Segen.

Mehr lesen