Vokation 2.0 – Erste präsentische Vokationstagung in der Pandemie

(30.09.2021)

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Am letzten Septemberwochenende trafen sich 16 junge Religionslehrer*innen aus Sachsen-Anhalt im Kloster Drübeck, um sich gemeinsam über ihre Rolle als Lehrende, Lernende und Glaubende auszutauschen. Sie sprachen dabei unter anderem auch über die besonderen Herausforderungen für den Religionsunterricht in den vergangenen zwölf Monaten.


Die Besonderheiten dieses ersten präsentischen Kurses während der Coronapandemie lag nicht nur im Beachten der Hygieneregeln, sondern auch im Integrieren und Nutzen digitaler, kollaborativer Tools.



Zudem bereiteten sich die jungen Lehrkräfte auf ihre Einsegnung vor und feierten am Ende der Tagung in der Klosterkirche gemeinsam einen festlichen Gottesdienst.

Im digitalen, anonymen Feedback wurde deutlich, dass vielen Anwesenden die Tagung gefallen hat, hier einige Antworten zum Stichwort "Das hat mich berührt":

"Das Gemeinschaftsgefühl, welches schnell aufgebaut werden konnte. Ich hatte den Eindruck, dass sich alle Teilnehmer/innen öffnen konnten, ohne Angst zu haben, dafür ausgelacht oder kritisch hinterfragt zu werden."
 
"Dass man mit so vielen fremden Menschen so schöne Stunden verbringen durfte und sich so wohl und geborgen gefühlt hat."
 
"Einige Erfahrungen und Lebenswege der TeilnehmerInnen",

"Gottesdienste selbst mitzugestalten."


Mit der Vokation erinnert die Landeskirche daran, dass die Schüler*innen im Religionsunterricht auf ihrer Suche nach Orientierung und Sinn begleitet werden, dass sie als eigene Persönlichkeiten zu achten, dass ihnen zuzuhören und ihre Hoffnungen und Ängste ernst zu nehmen sind. Zugleich segnet sie die jungen Lehrkräfte für ihren Dienst in den Schulen, der immer auch als Dienst an unserer Kirche verstanden wird.