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05.01.2024
Zu Gast bei Jakob

Schon seit ein paar Tagen kann man emsiges Treiben beobachten gegenüber der Jakobskirche am Rand der Weimarer Innenstadt. Tische werden gestellt und festlich gedeckt. Natürlich mit weißen Tischdecken. Denn am Montag soll es wieder losgehen mit „Zu Tisch bei Jakob.“ „Zu Tisch bei Jakob“ wird Wärme angeboten – und zwar auf allen Ebenen: es geht drum, Begegnung zu schaffen. Es gibt ein günstiges Essen. Und eine Mahlzeit zum Soli-Preis, um Essen für andere zu finanzieren. Zum Essen gehört ein Kaffee, damit man einfach verweilen kann. Da treffen sich Leute, die sich sonst nie begegnet wären: Die Architektin lernt den Hausmeister kennen oder den Rentner. Darüber freut sich Ramón Seliger. Er ist Rektor der Diakoniestiftung vor Ort und organisiert „Zu Tisch bei Jakob“. Gemeinsam mit der Kirchengemeinde Weimar. „Es ist ein Ort, der nicht beschämt. Man kann erhobenen Hauptes hingehen, ohne an der Türschwelle sich irgendwie outen zu müssen.“ Niemand wird abgewiesen. Ein Team von Ehrenamtlichen kümmert sich um alles. Und sie haben Zeit. Es kocht das Krankenhaus oder die Diakonie Holzdorf. Bezahlt wird das Ganze zum Großteil aus Kirchensteuern. Dafür hat die Kirche mit der Diakonie die Aktion „Wärmewinter“ gestartet. „Manchmal entsteht Wärme auch durch Reibung“, gibt Ramón Seliger zu. „Es prallen eben auch Vorstellungen aufeinander. Aber wir brauchen das alle: unsere Blasen verlassen, über den Tellerrand schauen.“ Das findet auch Gregor Heidbrink, evangelisch aus Apolda


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